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Dacryphilie
Sexuelle Erregung durch Tränen.
Darkroom
Der Öffentlichkeit weitgehend zugängliche Räumlichkeit (z.B. als Nebenzimmer von Schwulenkneipen), in der insbesondere auf SM-Partys und vergleichbaren Veranstaltungen sadomasochistische Sessions stattfinden. Ursprünglich handelte es sich dabei um einen wirklich dunklen Raum, in dem Schwule einander auf unterschiedliche Weise sexuell befriedigten.
Darmspülung
Reinigung des Darms, indem durch eine Analdusche mit Aufsatz klares, lauwarmes Wasser hineingeleitet wird. Dies dient in der Regel als Vorbereitung zum Fitting.
Dehnung -> Anal Dehnung
Der Anus wird mit Fingern, Plug , Dildo oder Faust gedehnt. Vorsicht ist geboten. Langsam und über einen längeren Zeitraum den Bereich vorsichtig immer weiter dehnen, damit es zu keinem Einriss kommt. Reichlich Gleitmittel verwenden!
Dehnungsspiele
Hiervon spricht man wenn mit verschiedenen Gegenständen oder Fingern/Hand der vaginale, aber auch anale Bereich gedehnt wird. Dazu gebräuchlichste Gegenstände sind neben Buttplugs Kerzen, Dildos, Flaschen,... Diese Hilfsmittel sollten jedoch einen wachsenden Durchmesser haben, um eine schrittweise Dehnung zu ermöglichen. Zudem sollte auch reichlich Gleitmittel Anwendung finden um möglichen Verletzungen vorzubeugen.
Demütigung
Herabsetzung einer Person in Bezug auf ihren Stolz und Selbstrespeckt, Reduzierung auf einen niedrigeren, wertlosen Status (Sklave, Haustier, Möbelstück oder Zahlmaschine).
Deprivation
Engl. für Sinnesentzug. Dem Buttom werden Sinneswahrnehmungen entzogen (z.B. durch Augenbinde, Ohrenstöpsel, Latexmasken usw).
Devot -> Passiv
Unterwirft sich ein Partner seinem "Top" um sich demütigenden Handlungen und Schmerzen auszusetzten, so wird er als "passiv" oder "devot" bezeichnet. Allerdings ist die Bezeichnung "passiv" schon etwas irreführend, denn in dem Moment wo beispielsweise ein Sklave seinem Herrn/Herrin dient, ist dieser recht "aktiv" zugange.
Dildo -> Umschnall-Dildo
Dildo mit Gürtel oder Gurt zum Umschnallen.
Für Penetrationszwecke meistens durch weibliche Doms ihren Subs gegenüber. Anders als beim gewöhnlichen Dildo verfügt der Umschnall-Dildo über eine Gürtelfunktion, die es dem penetrierenden Part ermöglicht, den Dildo am Körper zu tragen wie einen Penis. Mit ihm kann ein der realen Penetration nachgeahmtes Eindringen in den fremden Körper vorgenommen werden. Als weitere Varianten sind erhältlich der Umschnall-Dildo mit Anal- und Vaginaldildo, ein Doppeldildo also, sowie die Variante mit Innendildo, die für die den Dildo tragende Person einen Lustgewinn bedeutet.
Dom(inus)
So werden in SM-Beziehungen die männlichen agierenden, aktiven, (be-) herrschenden Personen bezeichnet.
Domina
So werden in SM-Beziehungen die weiblichen agierenden, aktiven, (be-) herrschenden Personen bezeichnet. Als Domina wird im engeren Sinn auch eine Prostituierte betitelt, welche für ihren Kunden SM-Sessions gestaltet und dabei an der "Machtposition" steht.
Eine Domina (von lat. Domina = Herrin) war ursprünglich die Vorsteherin eines Stiftes oder eines Klosters. Eine weitere Übersetzung ist "Herrin des Hauses", von lat. Domus = Heim.
Heute wird die Bezeichnung Domina in aller Regel für Frauen verwendet, die gegen Entgelt FemDom-Praktiken anbieten.
Die Bezeichnung Prostituierte für Dominas ist umstritten, da Dominas häufig keinen Geschlechtsverkehr mit ihren Kunden praktizieren. Die angebotenen Dienstleistungen sind im Vergleich zu "herkömmlicher" Prostitution in der Regel wesentlich teurer. Dies führt dazu, dass vereinzelt Prostituierte in diesem Bereich arbeiten, die weder über das notwendige psychologische und anatomische Hintergrundwissen verfügen noch sadomasochistische Neigungen haben.
In der nichtkommerziellen BDSM-Subkultur ist der Begriff unüblich. Eine Frau mit dominanten Neigungen wird hier als FemDom, Herrin, Mistress oder Lady; umgangssprachlich auch als Domse bezeichnet.
Dominas sind im Bereich der kommerziellen Erotik verbreiteter als ihre männlichen Äquivalente. Dies liegt auch an den Schwierigkeiten männlicher Bottoms/Subs, geeignete weibliche Sexualpartnerinnen zu finden. Der Sado ist das männliche Gegenstück zur Domina, auch wenn Sadismus und Dominanz nicht verwechselt werden sollten.
Eine bekannte Domina war im 19. Jahrhundert die Britin Theresa Berkeley, Betreiberin eines Bordells in Soho. So genannte Flagellationsbordelle existierten bereits mehrere hundert Jahre zuvor.
Die bekannteste deutsche Domina ist die Hamburgerin Domenica Niehoff.
Dominant
Beherrschend, untergeordneter Begriff zu -> aktiv
Dresscode
Um bei den meisten S/M- und Fetischveranstaltungen Einlass gewährt zu bekommen, wird hier ein "Strikt Dresscode" gefordert. Dies hat den Sinn dass sich S/M-Szene unter Gleichgesinnten befindet und hier auch wohlfühlt. Zu diesem Dresscode zählt meist Lack, Leder, Latex, Gummi, Plastik,... Bei den meisten Parties ist es nicht mehr ausreichend nur die schwarze Lederhose und T-Shirt anzuziehen.
D/S
Abkürzung für Dominance and Submission (Beherrschung und Unterwerfung).
DWT
Eine Bezeichnung für "Damen Wäsche Träger".
Eine Vorliebe, die mach passiver Mann teilt, meist in Verbindung mit Fetischphantasien oder dem Wunsch nach Demütigung durch "Verweiblichung". Eine Assoziation zu Homosexualität wäre allerdings falsch. Die meisten DWTs sind heterosexuell und haben einfach eine Vorliebe für Nylons und weibliche Unterwäsche.
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